Diesmal ist es ein fiktiver Roman. Eigentlich profitieren hier sogar mehrere Menschen von der Pilgerreise eines Menschen. Was an sich bestimmt auch einigen so mit mehr oder weniger positivem Ausgang passiert ist.

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Harold Fry, lebt an der Südküste Englands und ist seit kurzem Rentner. Seine Frau und er haben sich auseinander gelebt, sein Sohn möchte nichts von ihm wissen und er lebt ohne Antrieb ein trübsinniges Leben. Eines Morgends bekommt er einen Brief von einer ehemaligen Arbeitskollegin, die schwer an Krebs erkrankt ist und in einem Hospiz liegt. Er möchte ihr eigentlich nur ein paar aufrichtige Zeilen schreiben und diesen Brief beim nächsten Briefkasten einwerfen aber dann beginnt eine Dynamik, die er erstmal nicht aufhalten kann. Er beginnt immer weiter zu laufen um seine Kollegin Queenie zu besuchen. Er reist mit wenig Bedacht einfach in seinen Segelschuhen drauf los. Am Anfang begegnet er einigen Personen, von denen er auch ein Stück Geschichte mit auf seine Reise nimmt. Doch später wird er Hauptfigur einer Pilgerwegung und kommt an seine Grenzen. Parallel dazu erlebt seine Frau eine ganz eigene Entwicklung und so haben beide eine eigene Reise vor sich.

Am Ende musste ich mir ein Tränchen verdrücken so unglaublich schön und rührend fand ich den Roman.

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